Datensouveränität ist für österreichische Unternehmen mehr als ein Speicherort. Dieser Leitfaden erklärt, warum KI-Daten — und die Inferenz — in Österreich oder der EU bleiben sollten.

Mehr als der Speicherort

Souveränität heißt: Sie behalten die rechtliche und faktische Kontrolle. Der entscheidende Punkt ist, dass der US CLOUD Act auf US-kontrollierte Anbieter zugreifen kann, unabhängig davon, wo die Daten liegen — die Zuständigkeit folgt dem Unternehmen, nicht dem Datenstandort (Analyse). Ein EU-Rechenzentrum eines US-Konzerns löst dieses Problem nicht allein.

Was Österreich bietet

Azure Austria East ist seit August 2025 mit drei Verfügbarkeitszonen rund um Wien live (Microsoft) — gut für Latenz und DSGVO-Lokalität, aber die US-Konzernbindung bleibt. Daneben gibt es österreichische Anbieter wie A1 Digital/Exoscale (Wien) und Anexia (Klagenfurt). Mehr dazu im Hosting-Leitfaden.

Die stärksten Souveränitätspfade

Am weitesten geht, wer den Modellanbieter als Daten-Ausleitungsvektor ganz ausschließt: Self-Hosting im eigenen Konto, EU-Modelle wie Mistral via BYOK oder lokale Inferenz. osFoundry lässt sich im eigenen AWS-, GCP- oder Azure-Konto mit eigenen Schlüsseln betreiben und unterstützt lokale Modelle.

dgm ist ein unabhängiger Integrationspartner (nicht mit osFoundry/OS LLC verbunden) und hat bisher keine abgeschlossenen Kundenintegrationen.

Fazit

Souveränität ist eine Architekturentscheidung: Standort, Rechtsträger und Inferenzort zusammen. Kontaktieren Sie dgm, um eine souveräne KI-Architektur zu planen.